Sommer, Sonne und Fußball-Chaoten

Liebe Leute schön , dass ihr immer mal wieder auf der Seite vorbei schaut. Leider schaffen wir es gar nicht so viel und so oft zu schreiben, wie ihr Neuigkeiten erwarten.

Der Sommer ist leider auch nicht besonders schonend an uns vorbei gegangen. Fast durchgängig mussten wir mit Lina inhalieren und Antibiotika geben. Es ist nicht gerade einfach, wenn draußen 35 Grad sind, drinnen zu hocken, weil das Kind sonst kaum Luft bekommt. Die Therapeuten kommen fast alle nachhause, sodass wir das Glück haben, dass keine Therapien ausfallen, wenn Lina krank ist. Es ist nur eine telefonischer Aufwand alles nach hause zu bestellen und zu organisieren, dass sich die Therapeuten eben nicht die Klinke in die Hand geben. Eine Stunden Atemtherapie ist für Lina harte körperliche Arbeit.

Wir können nur sehr wenig im Garten sitzen und grillen, weil es natürlich keinen Spaß macht Inhalationsgerät, Überwachung und Sauerstoffflasche mit hinaus zu buckeln. Wenn wir es dann doch geschafft haben um draußen zu grillen, erfreut sich Lina nachwievor an Seifenblasen, die reflektieren aber auch so schön in der Sonne.

Leider übertreiben die Hauseingänge ihre Fußballpartys. Es ist uns unbegreiflich wie man wohlwissend, dass hinter einem Fenster, hinter dem ein krankes behindertes Kind versucht zu schlafen, ein Partyzelt aufgebaut wird.  Auch die Fußballabende im Waschhaus, in die Länge zu ziehen, nahmen einen Geräuschpegel an, bei dem man eigentlich die Polizeit ruft. Noch toller waren die Abende, wenn es draußen zu kalt war und man drinnen weiter feierte, über unserer Schlafstube. Wie können Erwachsene auf Ansprechen solcher Tatsachen, vollen Ernstes meinen, Nein, wir waren doch gar nicht sooo laut. Zum Ende des Sommers bekamen wir die Feierlichkeiten angekündigt, mit der Fußnote, wir sind fröhlich, es wird laut und geht länger.

Puu da fehlen einem echt die Worte, meine Eltern sind friedlich, aber so etwas gehört sich einfach nicht. Jeder hat bei uns hinter dem Haus einen Garten, in dem man gern länger feiern kann. Aber doch vor dem Fenster, wo Lina schläft. Zum Glück geht auch diese Zeit vorbei und es tritt Ruhe ein. Die Sommernächte haben haben Linas Schlafrhythmus gehörig durcheinander gebracht. Jede Nacht will die Motte auf einmal erzählen oder muss inhalieren oder ist einfach wach. Weint und jammert ohne erkenntliche Ursache. Erkältet waren die Nächte da einfacher zu ertragen.

Auch diese Zeit geht irgendwann vorüber und wir können wunderschöne Spaziergänge an der Elbe oder in der Sächsischen Schweiz genießen und probieren Löffelweise Eis, manchmal klappt dass mit dem Eis schlecken schon ganz gut.

 

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