Linas Traum wird wahr – Tagebuch aus Curacao

Teil 3 (26.05.2015)

Die Tage vergehen hier wie im Flug, scheint an dem mega tollen Wind zu liegen, der die ganze Zeit über weht, und der unserer Lina eine ganz blöde Bronchitis beschert hat. Menno – aber der Arzt der Insel war ein ganz netter Typ. Lina guckte ganz entsetzt, als sich ein für sie fremdaussehender dunkelhäutiger Einheimischer über sie beugte um sie zu untersuchen.

Am Ende mussten wir 2 Tage Delfintherapie verschieben. Trotzdem durfte Lina letzte Woche 3 Mal mit ihrem Kanoa schwimmen gehen. Es ist immer noch unbeschreiblich und toll, wie diese Tiere auf Lina wirken. Sie ist jetzt sogar in der Lage ja/nein Fragen über 2 Taster zu beantworten. Das ist eine so enorme Steigerung, die wir zu diesem Aufenthalt nicht für möglich gehalten haben. Es bringt uns natürlich gleich auf ganz neue Ideen zwecks der Geburtstagsgeschenke, die es dann in Deutschland geben wird. ;) Während der 1. Delfintherapie nach der Bronchitis verzauberte uns Delfin Kanoa aufs Neue, indem er immer wieder genau auf den Lungenabschnitt zu schwamm, der noch knisterte und Lina somit zum Husten brachte! Ihre Spastik in den Beinen ist zur Zeit auch viel besser.

Diese Woche werden wir noch einmal ein paar tolle Inselausflüge machen. Morgen feiern wir Linas Geburtstag und werden noch mit dem Delfin schwimmen. Wir genießen die Zeit hier in vollen Zügen und hoffen ihr hattet ein paar tolle Pfingsttage. Liebe Grüße!

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Teil 2 (20.05.2015)

Die Hälfte der Zeit hier in Curacao ist nun schon vorüber und es wird Zeit euch ein paar Lebenszeichen zu hinterlassen. Übrigens sind Delfine echt klasse Tiere – sehr liebevoll, sehr sozial und irgendwie sind sie in der Lage besondere Kinder zu wecken, zu aktivieren oder auch zu beruhigen. Und sie fühlen sich so unbeschreiblich gut an, wenn man sie berührt…

Zu Linas 1. Delfinstunde erwartete uns Therapeutin Bibi und Praktikantin Martha, welche sich dem Linchen annahm, damit wir unsere Wünsche und Ziele mit Bibi besprechen konnten. In 2 Neoprenanzüge gestopft, ging es für Lina auf ins Abenteuer und hinein ins Wasser zu Kanoa, ihrem Delfinfreund. Etwas entfernter stehende beobachteten wir die Therapie und hörten das Linchen vor Freude quicken und sahen wie sie gezielt nach Kanoa griff. Einfach unbeschreiblich schön! Wir waren sehr verwundert als Bibi uns nach der Therapie erzählte, dass Kanoa immer zur linken Hüfte geschwommen ist – das ist Linas kranke Seite. Wie schon gesagt sehr außergewöhnliche Tiere. Nach der Therapie gab’s ein kurzes Nickerchen und dann ging es sehr aufmerksamkeitsfordernd für Lina weiter. Greifen und mit beiden Augen gucken, kein Schielen – nichts. So schön so ein für uns hyperaktives Kind zu haben.

Auch der nächste Tag startete mit einer Delfinstunde und einem meckerdem Linchen, wenn Freund Kanao wegschwam. Da er das oft tat , wurde der Delfin gewechselt und es ging zu Bonnie in die Lagune. Lina ist bei den Delfinen immer sehr kommunikativ und sie meckert, wenn es nicht nach ihrem Willen geht. Am Abend gibt’s zum Kennenlernen im Hotel kleine Häppchen und Getränke und einen großen gackernden Haufen von Therapiefamilien und den Therapeuten des Delfinzentrums.

Am 3. Tag fällt uns bereits eine verbesserte Kopfkontrolle im Wasser auf. Lina genießt es große Runden mit Kanao zu drehen.

Der Donnerstag beginnt dann sehr hustend für Lina. Im Wasser bei Kanao schläft sie sogar ein und meckert, wenn er zu weit weg schwimmt. Nachmittags ist die kleine Maus weiter sehr aktiv und fordernd. Sie genießt das schöne Wetter, welches immer noch von vielen Wolken und Wind begleitet wird.

Am Freitag hustet das Linchen auch während der Therapie, ist aber trotzdem total aufmerksam. Wow eine ganz tolle Woche liegt hinter uns und wir freuen uns aufs morgige Familienschwimmen…

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Teil 1 (10.05.2015)

“bon bini ” – Herzlich Willkommen auf dieser wunderschönen Insel. Nach über 10 Stunden Flug sind wir glücklich in Curacao gelandet um dann noch einmal eine Stunde lang auf das Mietauto zu warten. Der Papa wollte es holen aber dann mussten wir noch ewig warten, so dass wir dann total müde in unserem Zimmer ins Bett gefallen sind. So wirklich Schlaf haben wir im Flieger nicht bekommen können – das war eher “Käfighaltung”.

Die tropischen Temperaturen ließen unsere kleine Motte allerdings nur kurz allein schlafen. Um 5 Uhr Ortszeit haben wir auch schon in unsrem kleinen Paradies auf Zeit eine erste Runde gedreht. Ein leicht wehender Wind, weißer Sandstrand und türkisblaues Wasser begleiteten unser 1. Frühstück im Hemingway. Nur langsam realisieren wir unseren wahr gewordenen Traum, während ganz gemächlich ein Leguan läuft über die Terasse. Nachmittags haben wir dann auch schon den ersten Abstecher ins Sea Aquarium gewagt und entdecken zuerst Haie und Pelikane. Aber dann, da war er dieser liebe, aber so RIESENgroße Delfin! Man sind die groß – mit denen werde ich ganz sicher nicht schwimmen, da hab ich Schiss!

Am nächsten Tag treffen wir eine Therapiefamilie aus dem Flugzeug wieder, als wir unsere Mappen für die Delfintherapie holen. Ab Montag geht’s dann für Lina jeden Tag um 8 Uhr ins Becken mit dem Delfis schwimmen. Delfis gucken wird ein kleines Tagesritual. Ich – MamaLinchen verliere schnell die Angst vor diese sozialen Tieren, total verspielt schwimmen sie immer in kleinen Gruppen und verzaubern uns. Der Papa streichelt todesmutig einen Hai und Mama verliebt sich in die kunstvoll bemalten Kokosnüsse, abends wird ein bisschen gemalt und der Papa geht Lebensmittel einkaufen.

An einem weiteren Tag starten wir zeitig in die Hauptstadt Curacaos Willemstad, über die Emmabrücke geht’s in die Altstadt. Auf dem Markt staunen wir nicht schlecht, wie groß die exotischen Früchte hier sind. Geschmacklich in keinster Weise vergleichbar mit den in Deutschland gekauften Früchten. Heute schauten wir uns das Westende der Insel an – die Hato Höhlen. Die Strömung erschreckend wild, haushohe Wellen….die Landschaft hier gleicht eher einer Wüste: viel Sand und unglaublich viele Kakteen. Ach….

Auch wenn wir hier auf der Insel die gleichen schlaflosen Nächte und das gleiche pflegeaufwendige Kind haben, gelingt es uns Tag für Tag mehr Sorgen und Spannungen loszulassen und den Akku aufzuladen. Dieses Paradies lässt uns träumen und verzaubert unser Linchen, sie mmmmmmt jetzt schon! Ganz gespannt erwarten wir morgen Linas 1. Delfinstunde, lasst das Wunder beginnen…

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