F wie Februar oder Fieber…

Wir sind im Februar angekommen und genießen zunächst weiter entspannte  KITA-Tage von Lina. Man merkt dass ihr die Anwesenheit in der KIta mit ihrern Pflegerinnen viel Freude bereitet und uns bereitet es natürlich Freude, wenn sich Menschen mit Lina beschäftigen und ihr Potential und ihre Fähigkeiten kennenlernen, sowie auch die kleinen Macken unseres zuweilen sehr zickigem, kleinen Räubermädchen.

Von den Frühförderen wird desöfteren darauf hingewiesen, dass Lina Gegenstände, Instrumente bzw. ihre Therapeuten einfach nicht beachtet, wenn sie keine Lust mehr hat. So landen desöfteren Bälle, aber auch Bücher auf dem Boden. Einem Frühförderer wurde auch schon die Brille gemopst, weil Lina sie nicht toll fand und auch der Fördereinheit nicht folgte, bevor die Brille nicht abgenommen wurde. Räubermädchen halt.

Eines Freitags, typisch für Freitags des letzten Jahres, kommt Lina mega schniffig aus der KITA. Na, toll! Freitags abend stellt  sich bereits Fieber ein, geht aber schnell durch Zaubermittelchen wieder weg. Zum Ende des Wochenendes kommen eher sporadisch tolle Hustenanfälle hinzu, die Lunge klingt weiterhin frei . Die Nacht zum Dienstag kommt neben häufiger Hustenanfälle wieder Fieber hinzu. Der Dienstag beginnt mit Dauerhusten, ohne dass das Mäuschen zur Ruhe findet. Erst am Nachmittag als die Mutti die Pflegeschicht übernimmt, findet Lina endlich etwas Ruhe und schläft. Pünktlich zur Arztschließzeit begunnt das Mäuschen wieder mit Dauerhusten und lässt sich durch Kuscheleinheiten beruhigen. So verbleiben wir eine weitere Nacht daheim bis Mittwoch endlich der Arzt öffnet und Lina ohne zu Warten ins Untersuchungszimmer gelangt und sofort eine feste Lungenentzündung festgestellt wird. Ohne lang zu zögern, wird die Klinik angerufen und dem Chef Bescheid gegeben.

Im Klinikzimmer erwarten uns bekannte Gesichter und begrüßen uns mit MamaLinchen. Ein ehemaliger Krabbelkäfer ( beste Tagesmutti unserer Stadt) wartet auf seine Abschlußuntersuchung. Wir erzählen einbisschen von unserer Delfintherapie.

Ohmann, wie konnte es diesmal so schnell so fies in der Lunge nistern, keine Ahnung und Lina gefällt uns so in den ersten Tagen auch in der Klinik nicht. Ihre Lungen sind mega schwach und haben tolle Probleme dem Schleim zu lösen und abzuhusten. Zuweilen sind wir aller 2 Stunden am inhalieren. Zu der Lungenentzündung gesellt sich der RSV ( ein oller hochansteckener Virus in der Lungen) Lina leidet ungemein, das fehlende Abhusten macht es uns nicht einfacher….die Schwestern und Ärzte unterstützen uns sogut es geht. Eine komplette Woche vergeht, bevor es Lina deutlich besser geht. Ihr großes Problem ist der fehlende Sauerstoff in der Nacht. Leider hat es nun auch Mutti böse erwischt, diese fiese Viren aber auch.

Blöderweise hatten wir uns vor exakt einem Jahr entschieden, den Sauerstoff zurück zugeben, da Lina ihn nicht brauchte. Nun mussten wir in kürzester Zeit den Sauerstoff wieder genehmigt und geliefert bekommen um unsere Räubermädchen nach hause zu bekommen. Lina benötigt auch zuhause des öfteren Sauerstoff und muss täglich Atemtherapie machen.

Nunja, schauen wir mal wie es im März weiter geht.

 

 

 

 

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