30. 6.2015 vom Baby zum Kleinkind

Nun ist unsere Delfintherapie schon 4 Wochen vorbei.

Wir hatten Zeit viele Dinge zu verarbeiten. Viele Erlebnisse. Viele Fotos zu sortieren. Ohmann wir haben wirklich reichlich 2000 Fotos auf Handy und der Kamera.

Wir konnten die letzten Wochen vor allem erleben, dass die Delfintherapie nicht nur in Curacao gewirkt hat. Die vielen positiven Dinge halten an, ja man kann sagen; es macht Freude Lina bei ihrem neuen Erleben zu begleiten und zu beobachten. Gerade heute als wir den nachmittag im Garten verbrachten mit Linas Freunden aus der Nachbarschaft. Zunächst spielten alle gemeinsam mit Lina und den Barbies und krachmachenden MonsterHighPüppchen. Lina fand dabei ihre Spielsachen total babymässig. Kein Interesse an ihrer Puppe, an ihrem Hündchen. Nur die goldene Rettungsdecke in die Lina eingewickelt war, war toll.  Mit der Zeit zogen sich die 3 großen Mädchen in eine Ecke zurück und spielten für sich. Das gefiel Lina natürlich überhaupt nicht, also begann sie so mörderisch laut zu schreien und ließ sich von mir nun gar nicht beruhigen. Es dauerte nicht lang, dann hatte sie die Aufmerksamkeit ihrer Freundinnen für sich. Sie flitzten zu ihr und Lina war sofort ruhig und grinste schelmig. :-)

Während des Aufenthalts in CURACAO feierten wir Linas 4. Geburtstag. All die wunderbaren Dinge die sie während der Delfintherapie vollbracht hat, trotz einer heftigen Bronchitis, hat nicht nur uns Eltern überrascht, sondern auch das gesamte CDTC – Team. Nun mal so ein paar kleine Wunder für euch:

- Lina gelangt es sehr schnell Kontakt mit ihrem Delfin Kanoa aufzunehmen. Liebevolles Streicheln, zarte Küsschen,..okay die fand Lina nicht immer so angenehm, tanzen und entspannte Runde mit dem Delfin drehen.

- Am allerbesten gefielen ihr die Geräusche und Laute, die Kanao während der Sitzungen von sich gab, Sie motivierten Lina laut und deutlich mit ihrem Delfin zu kommunizieren. Wir glaubten zunächst nicht dass diese Geräusche und Laute wirklich von Lina kommen, aber selbst Bibi, ihre Therapeutin war erstaunt. Jedesmal wenn Kanao sich von Lina zu weit entfernte, wurde lautstark gemeckert. Es war ein unglaubliches Erlebnis.

- Das Delfine ganz wunderbare Tiere sind, brauche ich, glaube ich nicht, nicht sonderlich zu schreiben. Sie sind in der Lage hyperaktive Kinder zu beruhigen und so kleine Schlafmützen wie Lina zu aktivieren. Mit ihrem  Sonar scannen sie ihre “Kunden” und stupsen dann genau ihre Schwachstelle an. Am 1. Tag schwamm Kanoa permanent an ihre linke, kranke Hüfte. Am Freitag der 1. Woche merkte er bereits, dass Linas Bronchien geschwächt sind. Das Wochenende darauf hustete Lina immer wieder und man hörte den Schleim in der Lunge.

- Während der 2. Woche begann Bibi mit Lina über einfache Taster, die mit ja/ nein besprochen waren, an ihrer Kommunikation zu arbeiten. Bei Fragen wie: möchtest du mit dem Turm, dem Frosch arbeiten?, möchtest du heute wieder mit dem Delfin schwimmen? Auch die Demonstration dieser Therapiesitutation, war unglaublich, aber total eindeutig. Das war dann diese eine einschlagende Situation, bei der uns bewußt wurde; Lina ist kein Baby, nein sie ist ein Kleinkind, welches durchaus in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen.

- Verbessert hat sich auch ihren Hand-Hand-Koordination und ihre Hand-Augen- Koordination. Besondern wenn Lina kleine Gewichte an den Beinen trägt, merkt man, dass sie gezielter mit ihrem Händen arbeitet. Sie fühlt und tastet sehr interessiert verschiedene Oberflächen.

Diese vielen kleinen Fortschritte machen uns unheimlich stolz auf unser kleines Mädchen. Wir sind so vielen Menschen dankbar, die uns auf diesem, unseren LinasWeg begleiten und unterstützen haben. So dankbar, ich kann es gar nicht in Worte fassen.  Eure Spenden haben  Lina eine ganz neue Selbstständigkeit ermöglich.  Es macht uns zuversichtlich. In Lina steckt so wahnsinnig viel Potential, was wir nur heraus kitzeln müssen.

 

Die erste Woche im Kindergarten war so seltsam wie so eine Woche auch seltsamer nicht sein kann. Montag hat Lina wirklich nur geschlafen.  Die Sehförderung und Ergotherapie hatte Mühe Lina zu motivieren. Dienstag war Sport im Kindergarten, auch so hieß es, dass Lina sehr ausgeglichen war. Naja Mittwoch, war nochmal Frühförderung und MECKERN angesagt. Donnerstag im Kindergarten war zum KOTZEN. Zuhause war alles tuttipaletti entspannt. Freitag hatte Lina sehr viel Freude im Kindergarten und fand die Idee mit dem Mittagschlaf auch toll. :-)

Die nächste Woche war für Lina eine 2 Tage Woche. Naja aufgrund diese Aprilwetters in Deutschland ist Lina megatoll verschnieft. So eine fiese Rotznase hatte sie schon lange nicht mehr. Immer mal ein bisschen Fieber, aber nicht anhaltend.

Naja die üblichen Gebrechen einer kleinen Lina-Maus, gut dass die Therapeuten auch nach hause kommen.

Bis bald, liebste Grüße Lina und ihren Eltern

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